Ihr Geschirrspüler zeigt i40 an, auf Geräten ohne Display blinkt oder piept es viermal hintereinander. Das Gerät kann den Wasserstand nicht mehr zuverlässig messen: Der analoge Drucksensor am Pumpensumpf liefert kein oder ein unplausibles Signal, und das Programm bricht ab oder startet gar nicht erst.
Fehlercode: I40
Marke: AEG
Gerät: Geschirrspüler
Betrifft: AEG Favorit-, F- und FS-Geschirrspüler mit analogem Drucksensor und i-Codeanzeige, etwa ab 2008 (unter anderem Favorit 50 / 911434043, F65712VI0P, FSS5367XZ) sowie baugleiche Electrolux-, Zanussi-, Juno-, Zanker- und Privileg-Geräte.
– Siebe: Zugesetzte Grob- und Feinsiebe lassen das Wasser nur noch tröpfchenweise in den Pumpensumpf laufen, sodass der Sensor keinen sinnvollen Pegel sieht.
– Luftfalle: Die kleine Luftkammer zwischen Sumpf und Drucksensor ist mit Fett, Kalk oder Speiseresten zugesetzt.
– Drucksensor: Der Sensor selbst ist durch eingedrungene Feuchtigkeit oder Fett gealtert und misst nicht mehr richtig.
– Schlauchverbindung: Der dünne Druckschlauch zwischen Luftfalle und Sensor ist abgerutscht, geknickt oder mit Wasser gefüllt.
– Steckkontakt: Ein korrodierter oder loser Stecker am Sensor unterbricht die Signalleitung zur Steuerung.
– Trennen Sie das Gerät für eine Minute vom Strom und starten Sie danach ein kurzes Programm – ein Teil der Meldungen ist damit erledigt.
– Nehmen Sie Grob- und Feinsieb heraus, spülen Sie beide gründlich unter fließendem Wasser aus und setzen Sie sie hörbar einrastend wieder ein; Handschuhe wegen möglicher Glassplitter.
– Entfernen Sie Fremdkörper und Fettbeläge im Pumpensumpf unter den Sieben.
– Lassen Sie einen Maschinenreiniger im Intensivprogramm bei 70 Grad ohne Geschirr durchlaufen, damit Fett aus dem Sumpf und der Luftfalle ausgespült wird.
– Ersetzen Sie stark verschlissene oder verformte Siebe – ein defektes Sieb lässt sich nicht sauber putzen.
– Bleibt i40, muss eine Fachkraft den Drucksensor prüfen und meist tauschen; öffnen Sie Sockel und Blende nicht selbst, dort liegt Netzspannung an – Lebensgefahr. Pusten Sie außerdem niemals selbst in den Sensor, das zerstört ihn.
Trennen Sie das Gerät vor jeder Prüfung oder Reparatur immer vom Stromnetz. Bei Arbeiten an wasserführenden oder elektrischen Komponenten ist besondere Vorsicht geboten. Unsachgemäße Eingriffe können zu weiteren Schäden oder Sicherheitsrisiken führen.
Wenn sich der Fehler trotz der empfohlenen Schritte nicht beheben lässt, das Gerät ungewöhnliche Geräusche macht, Wasser austritt oder elektrische Bauteile betroffen sein könnten, sollte ein Fachtechniker hinzugezogen werden. Das gilt besonders dann, wenn Unsicherheit bei der Diagnose oder Reparatur besteht.
Die mit Abstand häufigste Ursache sind verschmutzte Siebe, nicht der Sensor – fangen Sie deshalb immer dort an, bevor ein Teil bestellt wird. Wird der Drucksensor doch getauscht, sollte er komplett mit dem Umbausatz samt neuer Luftfalle eingebaut werden; die Luftfalle verhindert, dass wieder Fett in den Sensor gelangt, sonst kommt der Fehler nach wenigen Monaten zurück. Bei einigen Baureihen muss nach dem Tausch ein Kalibrierlauf im Werksprüfprogramm gestartet werden.
Bitte beachten Sie, dass die genaue Ursache je nach Modell und Baureihe abweichen kann. Auch wenn derselbe Fehlercode angezeigt wird, können technische Unterschiede zwischen einzelnen Geräten dazu führen, dass die tatsächliche Ursache im Einzelfall variiert.