Ihre Maschine hat abgebrochen, aber im Display steht längst wieder die Restzeit – die Nummer war nur Sekunden zu sehen oder ist Ihnen ganz entgangen. Hier ist nichts zusätzlich kaputt: Sie lernen auf dieser Seite einen Handgriff, mit dem Sie die gespeicherten Einträge selbst sichtbar machen.
Fehlercode: auslesen abfragen
Marke: Siemens
Gerät: Waschmaschine
Betrifft: Siemens-Frontlader mit Drehwahlschalter: die WM-Typen der Baureihen WM12, WM14 und WM16 quer durch iQ300, iQ500, iQ700 und iQ800, die schmalen WS-Modelle und die Einbaugeräte der WK-Reihe; ausdrücklich dokumentiert für WM14E340, WM14S741, WM14K29A/09, WM16W541 und WM14Y74A/43.
Ursache
- Anzeige schon weg: Nach einem Abbruch springt das Display auf die Restzeitanzeige zurück, die Störungsnummer bleibt aber gespeichert.
- Leuchten statt Ziffern: Ältere WM- und WS-Geräte ohne Ziffernanzeige melden nur über blinkende Kontrollleuchten; die Klartextnummer steht ausschließlich im Speicher.
- Wechselnde Bilder: Die Maschine bleibt mal beim Schleudern, mal beim Abpumpen stehen, ohne überhaupt etwas anzuzeigen.
- Kostenfrage: Ein Leistungsmodul für einen iQ500 kostet ein Vielfaches dessen, was das Auslesen kostet; ohne Eintrag wird auf Verdacht getauscht.
- Kontrolle danach: Der Speicher zeigt, ob ein Eintrag noch aus der Zeit vor der Reparatur stammt oder frisch geschrieben wurde.
Lösung
- Schreiben Sie zuerst die E-Nummer vom Typenschild in der Türöffnung ab; die Tastenfolge hängt an der Baureihe, und mit der falschen Anleitung kommen Sie nicht in den Modus.
- iQ700 und iQ800 mit Drehwähler, belegt für WM16W541 und WM14Y74A/43: Gerät zehn Sekunden ausschalten, Tür schließen, einschalten, den Wähler auf die dokumentierte Ausgangsposition stellen, die Temperaturtaste gedrückt halten, den Wähler eine Position weiterdrehen und die Taste loslassen; mit der Start-Taste blättern Sie anschließend durch die Einträge der letzten acht Waschgänge.
- Ältere varioPerfect-Geräte wie WM14E340 oder WM14S741: Wähler in die 6-Uhr-Stellung, Schleuderdrehzahl- beziehungsweise Pfeiltaste halten, eine Position weiterdrehen, dann loslassen.
- Lassen Sie sich nicht zu viel Zeit: Bei den iQ800-Geräten muss die Folge innerhalb von etwa 15 Sekunden sitzen, sonst fällt die Maschine zurück ins normale Programm.
- Fotografieren Sie die Anzeige, bevor Sie weiterdrehen – im Prüfmodus dürfen Sie ausschließlich die beschriebene Schrittfolge ausführen und nichts anderes verstellen: hinter denselben Positionen liegen Testläufe für Motor, Ventile, Heizung und Dosiersystem sowie bei einigen Baureihen die Variantencodierung, die dem Gerät sagt, welches Modell es ist. Verlassen Sie den Modus über die Aus-Stellung.
- Klappt es nach zwei, drei Anläufen nicht oder passt keine Beschreibung zu Ihrer Blende, hören Sie auf und lassen Sie den Speicher vom Siemens-Kundendienst abfragen.
Sicherheitshinweis
Trennen Sie das Gerät vor jeder Prüfung oder Reparatur immer vom Stromnetz. Bei Arbeiten an wasserführenden oder elektrischen Komponenten ist besondere Vorsicht geboten. Unsachgemäße Eingriffe können zu weiteren Schäden oder Sicherheitsrisiken führen.
Wann sollte ein Techniker kontaktiert werden?
Wenn sich der Fehler trotz der empfohlenen Schritte nicht beheben lässt, das Gerät ungewöhnliche Geräusche macht, Wasser austritt oder elektrische Bauteile betroffen sein könnten, sollte ein Fachtechniker hinzugezogen werden. Das gilt besonders dann, wenn Unsicherheit bei der Diagnose oder Reparatur besteht.
Hinweise
Die wichtigste Regel lautet: ablesen, nicht ausprobieren. Wer im Servicemenü weiterklickt, startet schnell einen Testlauf mit Wassereinlauf oder verstellt eine Codierung, die sich ohne Servicesoftware nicht zurücksetzen lässt. Und übertragen Sie keine Anleitung von einem Siemens-Trockner der WT-Reihe auf Ihre Waschmaschine – das ist ein anderes Gerät mit anderer Schrittfolge.
Hilfreiche Diskussionen im Team Hack Forum
Bitte beachten Sie, dass die genaue Ursache je nach Modell und Baureihe abweichen kann. Auch wenn derselbe Fehlercode angezeigt wird, können technische Unterschiede zwischen einzelnen Geräten dazu führen, dass die tatsächliche Ursache im Einzelfall variiert.